Am 29.11. gab im Rahmen des von Sabine von Imhoff betreuten Projekts „Rhapsody in School“ das Kuss-Quartett im Gymnasium Kreuzgasse eine Musikstunde besonderer Art. Die vier Streicher spielten Ausschnitte aus dem Programm, das sie am Vorabend im Deutschlandfunk dargeboten hatten: zwei Sätze aus einem Haydn-Quartett, ein Satz aus einem Schubert-Quartett und Ausschnitte aus dem Quartett „Grido“ (der Schrei) von Helmut Lachenmann, in dem in sehr experimenteller Weise mit den Streichinstrumenten umgegangen wird. In schülergerechter Weise erklärte der 2. Geiger Oliver Wille Besonderheiten der gespielten Stücke, wies Bezüge zwischen den Stücken auf, ließ die Quartettteilnehmer noch einmal einzelne Passagen zu Demonstrationszwecken vorspielen und öffnete so die Ohren der Schülerinnen und Schüler für die Musik. Auf welch lebhaftes Interesse die Vorführung und Erläuterungen gestoßen waren, zeigten die zahlreichen Fragen, die die Schüler im zweiten Teil der „Musikstunde“ den Mitgliedern des Quartetts stellten.
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Hier einige Schülerreaktionen nach der Veranstaltung:
Mit hat gefallen, dass zu jedem Stück etwas erzählt wurde und dass die Musiker sofort sympathisch rüber kamen, wie sich auch oft gelacht haben und manchmal Späße gemacht haben. Außerdem hat nicht immer der gleiche etwas gesagt, sondern alle. Außerdem war interessant, dass sie über ihre Karriere gesprochen haben. Ich fand gut, dass sie nicht im Anzug hierher kamen, sonst wären sie mir, glaube ich, zu ernst vorgekommen. Etwas langweilig fand ich das Lachenmann-Stück und es waren etwas zu viele Erklärungen. Rahel (6c)
Ich fand es sehr interessant, wie ich noch nie ein Quartett gesehen habe. Vor allen Dingen hat mir das Stück mit dem Rauschen (Lachenmann) gefallen. Moritz (6c)
Mir hat der Auftritt des Kuss-Quartetts sehr gefallen. Ich fand die Stücke sehr interessant, da sie von sehr berühmten Komponisten geschrieben worden sind. Außerdem fand ich die Schnarcher, Japser, Dröhner etc. (aus dem Stück von Lachenmann) sehr interessant, da man sah, was man alles mit den Streichinstrumenten spielen kann. Gefallen hat mir auch, dass das Quartett schon so viele Länder besucht hat und dabei viele Konzerte vorgetragen hat. Max (6c)
Ich fand das Stück von Lachenmann witzig. Ich hätte nicht gedacht, dass man so viel mit den Instrumenten machen kann. Die Noten von dem Lachenmann-Quartett waren auch witzig. Außerdem fand ich gut, dass wir den Musikern so viele Fragen stellen konnten und sie die auch so lustig beantwortet haben, und die Autogrammstunde war gut. Außerdem waren sie nett. Hannah (6c)
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